Sonntag, 01.12.2019: 16. Spieltag / Kreisliga A2 – Gerechte Punkteteilung gegen den TSV Grafenberg im letzten Saisonspiel

Mit der Begegnung am vergangenen Sonntag endet ein spannendes und durchaus ereignisreiches Jahr für den TSV Linsenhofen. Die verdiente Meisterschaft in der Vorsaison setzte den Grundstein für eine fulminante Kreisliga A Saison. Wie es der Fußballgott so wollte traf der Egartexpress auf den TSV Grafenberg, mit dem das neue Kapitel startete. Der eben benannte Gast fand in den letzten Wochen zu alter Stärke zurück, und somit wartete ein hartes Stück Arbeit auf die Kicker aus Linsenhofen.

Dem Trainergespann Greco / Pellegrino fehlte beim letzten Tanz des Jahres lediglich Abwehrspieler Martin Stöcker. Dieser befindet sich Zurzeit auf einer kleinen aber feinen Insel im Indischen Ozean, und regeneriert seinen alten und müden Körper bei süßen Kaltgetränken.

 

Nun aber zum wesentlichen, das tiefe und schwere Geläuf strahlte bei sibirischer Kälte in dunklem Grün, und wartete auf den Start der letzten Umgrabung des Jahres. Die Gäste aus Grafenberg starteten druckvoll in die Begegnung und kontrollierten die ersten Spielminuten mit schnellen Angriffen über die Außenbahn. Nach kurzem schütteln, erkämpfte sich der Egartexpress die erste gefährliche Tormöglichkeit durch Patrick Siegert. Dieser scheiterte im Eins gegen Eins aus 6 Metern jedoch am gut reagierenden Gästekeeper. Quasi im direkten Gegenzug hatte Gästestürmer Frieder Geiger die Führung auf dem Fuß, scheiterte zum Glück der heimischen Truppe am Pfosten. In dieser Drangphase bestraften die Grafenberger eine Unachtsamkeit nach einem Standard und erzielten den Führungstreffer per Kopf. Dieser Gegentreffer weckte nun auch den Egartexpress auf, und Sebastian Buschmann kam brandgefährlich über links zum Abschluss, leider rauschte dieser Versuch noch knapp am Pfosten vorbei. Im weiteren Verlauf der Partie kam es zu einer strittigen Entscheidung, Patrick Siegert wurde im Sechszehnmeterraum sehr strafverdächtig vom Torhüter von den Beinen geholt, jedoch blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm. Anschließend wurde die Führung der Grafenberger mehr als schmeichelhaft denn erst nahm Kapitän Alex Andreae das Strafstoß Geschenk nicht an und ließ sich im Strafraum nicht fallen, dann stieg Stürmerküken Buschmann nach einem Standard von Alex Jost in der Mitte am höchsten und köpfte das Spielgerät gefährlich aufs Gebälk, jedoch ohne Erfolg. Kurze Zeit später brannte es erneut lichterloh im Strafraum der Gäste eine Volleyabnahme von Stürmerphantom Daniel Moreira wehrte der Torhüter glücklich mit dem Kopf über das Tor. Das diese Partie ein offener Schlagabtausch war zeigte sich an Claus Höscheles Glanztat, denn den heraneilenden Stürmer bremste er fair und wehrte den Ball per Fußabwehr ab. Mit dieser Szene beendete der nicht ganz glücklich agierende Schiedsrichter den ersten Durchgang.
Den heimischen Spielern aus Linsenhofen merkte man den Frust über den Rückstand deutlich an, und man war direkt um Besserung bemüht. Eine erneut gute Möglichkeit nach einem Standard, wehrten die Gäste noch ab, doch der Bann bracht kurze Zeit später nun endlich. In der 74. Spielminute erlöste Stürmerküken Sebastian Buschmann seine Farben. Nach einem langen Ball in die Spitze traf der Gästetorhüter nur das bekannte Luftloch, Buschmann setzte nach, und schob aus spitzem Winkel das Spielgerät an Freund und Feind ins leere Gehäuse ein. Mit dem Ausgleich im Rücken spielten nur noch die Spieler in Rot, jedoch ohne die sonst so präsente Durchschlagskraft. Nach einer Ecke nahm sich Matthias Schwenkel ein Herz und zimmerte den Ball aus der zweiten Reihe scharf in Richtung Tor, doch diesen Schuss konnte Michael Feil nicht gefährlich und kontrolliert aufs Gehäuse bringen. Die Offensive der Gäste konnte nicht komplett aus dem Spiel genommen werden, und so musste ein ums andere Mal der Linsenhofener Keeper Claus Höschele im Eins gegen Eins Duell die Ruhe bewahren und den Rückstand verhindern. In der letzten Spielminute des Jahres gelang dem Egartexpress sogar noch der Lucky Punch, doch den verwandelten Fallrückzieher von Sebastian Buschmann pfiff der Unparteiische aus noch unerklärlichen Gründen ab. Und so trennte man sich mit einem unglücklichen jedoch im Endeffekt leistungsgerechten Unentschieden.
Der gewonnene Punkt sicherte den Jungs vom Egart den dritten Tabellenplatz, und man ließ die Gäste mit einem Zähler hinter sich. Lediglich der TSV Jesingen und TSV Oberboihingen setzten sich mit drei Punkten vor die Truppe.
Mit diesem hart erkämpften Platz 3 verabschieden sich die Spieler des TSV Linsenhofen für dieses Jahr und bedanken sich für die unbeschreibliche Unterstützung. Wir wünschen allen Anhängern und Ihren Familien schöne und besinnliche Weihnachten und ein frohes neues Jahr.

 

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